Totius-Frisiae-Siegel xxx
Vade in pace
Jakobskreuz
Reteh-qabet
Alcántaraorden
Sangreal
Templerorden
Ishtar(Akkadian)
Ishtar-Stern
Asgard
Lazarus-Orden
Konigreich der Himmel
Freimaurer
Niut-reset
Triskelion
Pfad zu den Göttern
Trisula
Crop Circle
Rad des Dharma
Cheops
Sikh Khanda
Rongorongo
Shinto Torii
Atlantis Ph.
Bahái-Stern
Starchild
Om
Vinca-Zeichen
Dào
Sesch-ni-medu-netjer
Hexagramm
Salmay
Jainitisches Ahimsa-Symbol
Dalmay
Christliches Kreuz
Adonay
Sri Yantra
Malachim
Cao Dai
Levitation
Chaos Star
Sachmet
Vegvisir
Pfad der Geister
Pentacle
Himmlische Welten - Astrological Glyphs
Ordre de la Rose Kabbalistique Croix
Zwölf Erdzweige
Valknut
Monas Hieroglyphica
Dharma Wheel
Hieroglyphe Mose
Ashram Yantra
Göttin Inanna (Sumer)
Rosy Cross of the Golden Dawn
Om Mani Padme Hum mantra
Golden Dawn Earth Pentacle
Alchemie-Elemente
Lutherrose
Avalokiteshvara
Hunab-Ku
Sirius
Sachmet-Ishtar
BuiltWithNOF
Alpha und Omega 2 xx
Alpha und Omega 1 xx
Orbis Alia

“Nimm du Eskalibur, mein gutes Schwert, und geh damit zum See. Ich gebiete dir, wirf mein Schwert ins Wasser und komm zurück und berichte mir, was du gesehen hast.”

Ritterburg xx Burg Stolzenfels xx Schloß Neuschwanstein xx

An einem kalten, verregneten Tag wanderte ich durch einen dunklen Wald zur geheimnisvollen Ruine der Burg Avalon. Auf den verfallenen Mauern der Ruine ergossen sich die tosenden Wellen des unendlich erscheinenden Ozeans. Es war einmal vor langer Zeit an einem fremden Ort in einem fernen Land ein Ort der Glückseligkeit. Hier herrschte die Göttin des Lichts und der Finsternis nicht weit vom Tal der Hoffnung. Ruhm und Ehre der Ritterschaft auf Burg Isengard. Durch Wiesen, Wald und Sümpfe kämpfend mit Pferd und Schild um der Gerechtigkeit willen. Ein Sturm zieht auf und die Hütte dort am Waldesrand nicht mehr fern. Was sagt das Auge der Zeit!  Alt bist du geworden und schon lang das Steinhaus ruft. Kommt herbei ihr Geister der Ewigkeit. Meine Reise hat erst begonnen und das Ziel ist so greifbar Nahe.

Diese Chronik befasst sich mit den Mythen und Legenden der Völker längst vergangener Zeit. Prähistorische Rätsel und Mysterien der Megalithkultur werden analysiert. Das Tor zur Anderswelt wird geöffnet und Kontakt mit den Zivilisationen der Vergangenheit und der Zukunft hergestellt. Den Schlüssel zum Tor der Erkenntnis und Weisheit finden wir im Medium aevum.

Wappen Ulferts xx

Graf Egon Bernhard Ulferts von Kiensborg-Gilst   Graf von Schwarzburg

Schild: In Schwarz ein erniedrigter Sparren; oben vorne und hinten eine silberne Muschel, unten ein goldener sechsstrahliger Stern. Auf dem schwarz-silbernen bewulsteten Bügelhelm mit goldener Turnierkette und schwarz-silbernen Decken im offenen schwarzen Flug schräg gekreuzt zwei schwarze Kreuzstäbe mit goldenen Kugeln.  

Wappenspruch:Wohl dem / der Stam und Ruhm durch eigne Thaten mehret / So fern Er Schildt und Helm der Vorwelt schon ererbt: Wohl dem / der / da das Glück Ihm diesen Rang vewehret / Sich einen Wappen-Grund durch Blut und Tinte färbt.

Wappenrolle: Münchner Herold Nr: 062/10492

Das Wappen bezieht sich auf St-.Jago de Compostella, neben Jerusalem und Rom das bedeutenste Pilgerziel der Christlichen Kirche. Durchweg in Schwarz und Silber gehalten mit zwei Jakobsmuscheln und Marienstern. Der silberne Sparren und die schwarze Farbe der Trauer zeigt die Verbundenheit mit der Aussage des Wappens an. Spangenhelm und Pilgerstäbe mit goldenem Knauf zeigen das Wappenbild in Ihrer herrlichen Darstellung im mystischen und religiösen Kleid.

Souvereign Letters Patent xx

Ulferts ( Ulphrat) bezeichnet eine Verwandschaftsgruppe, die aus mehreren Clans besteht, deren Relation auf gemeinsamen mythischen Ahnen zurückgeht (Pratria). Latinisiert nach dem gotischen Diminuitivum von Wulf (Wolf). Wulfila “zu Wolf  gehörig”, lat. Ulfilas.

Kiensborg: Familienstamm von Nieuwborg (Haus Beaumont/Le Neubourg/Louviers) Zweig: von Kiensberg/Hohenberg(Burg Alt-Kiensberg/Starý Hroznatov!)

Kathedrale St. Jago de Compostela-Botafumeiro x
Codex Calixtinus x
Unbenannt

Der Ritter fand auf einem Berge eine Burg gelegen und suchte eine Herberge, wie die Wegemüden pflegen. Er kam zum Tore und begann zu klopfen. Der Wächter sprach:” Wer klopft so heftig da draußen an dem Tore! ”         

Der Ritter des Tempels: Das geheime Vermächtnis der Vergangenheit im Nebel der Geschichte bleibt der Gegenwart verborgen.

Kathedrale Santiago de Compostela x
Codex Calixtinus xx

Das Erwachen des Abendlandes ist eng mit der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela verbunden. Der Kampf der römischen Päpste um Selbstbehauptung gegen den “isoapostolos”  Heilskaiser in Konstantinopel brachte die Ausbildung eines spezifisch westlichen, okzidentalen Abendlandbegriffes hervor. Hier suchten die Päpste als Fundament für ihr Westeuropa sich der Franken zu vergewissern. Allerdings erschien dieser Weg recht lang. Unter den Nachfolgern des christlichen Kaisers Konstantin zerfiel die Christenheit in zwei Lager. Die Entzweiung des römischen Papstes  und des Patriarchen von Konstantinopel im Jahre 1054 besiegelte diesen Weg. Papst Gregor der Große (590-604) gilt als Gründer des Abendlandes unter Führung der römischen Kirche in prophetischer Vision. Das Frankenreich und der Aufstieg des selbstbewußten Papsttums zwang Konstantinopel in schweren, langwierigen Auseinandersetzungen Karl dem Großen den Kaisertitel anzuerkennen. Gottes festgelegter Plan bestimmte die Heils- und Weltgeschichte, denn die endzeitliche Chronik stand für den mittelalterlichen Menschen im latainisch-christlichen Europa (Abendland) im Vordergrund. Karl der Große begab sich als Erster auf eine Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela. Die Gleichstellung der christlichen Kultur im Abendland vollzieht sich durch die Pilgerfahrt zum Grab des Apostels Jakobus in Compostela. Der Schutzpatron der Pilger ist der heilige Jakobus. Der Apostel Jakobus  erhielt als Erkennungszeichen die Jakobsmuschel zugedacht, die er in der Regel am Hut trägt, manchmal auch am Gürtel.

Compostela-Pilger x

Seit der Antike begeben sich Reisende zu den heiligen Orten, bei denen in irdischen Anlagen Erhörung außerweltlicher Mächte erwartet wird. Die Pilgerschaft hat ihren Platz in der christlichen Anthropologie durch den Standpunkt “Das Leben ist eine Pilgerfahrt” . Die reinste Form der Pilgerfahrt besteht in der Loslösung von allen heimatlichen und familiären Bindungen. In der mitteleuropäischen Missionszeit lebten die Wandermönche in diese Weise. Im Hochmittelalter drückte das Pilgern eine Art von geistlichem Stand aus und bezog sich meist auf einem Weg oder ein bestimmtes Ziel. Bereits unter Konstantin und im 6. Jahrhundert voll entfaltet trat der Pilger in den Fußstapfen des Herrn und sah in dem Besuch seines Grabes den Höhe- und Endpunkt der Pilgerfahrt. Jerusalem Pilger sind zwischen dem 4. Jahrhundert und dem 13. Jahrhundert vor allem der höheren Gesellschaft zuzuordnen. Allerdings war von einer Wirkung Jerusalems auf die abendländische Christenheit wenig zu spüren. Rom war der Mittelpunkt aller christlichen Lebensweisen und Ordnung. Erst die Verbindung von Pilgerzug und Kreuzzug bewirkte, daß die Gläubigen verstärkt ab dem 11. Jahrhundert nach Palästina aufbrachen. Der Bußfertige auf den Weg der Hoffnung und Rettung.

Das Pilgerwesen, wie wir es heute kennen, hat etwa im 12./13. Jahrhundert seine Ausprägung als Massenphänomen erfahren. Erst jetzt erfolgte die Einteilung von Jerusalem, Rom und Santiago. Wobei das Grab es hl. Jakobus in Compostela an erster Stelle stand, weil die Reise wohl auch als Ersatz für die fehlgeschlagenen Kreuzzüge gelten kann. Bonifaz VIII rief im Jahr 1300 ein Heiliges Jahr aus. Dies verlieh Pilgern den gleichen Plenarerlaß, der bisher nur den Kreuzfahrern zugestanden wurde. Nun folgten den Pilgerruf viele hunderttausend  Menschen, ungeachtet aller Gefahren auf den Weg, Krankheiten und  Religionsspaltungen.  Ab dem 14. Jahrhundert kam es verstärkt zu Bußpilgerfahrten zu Apostel- und Heiligengräbern. Dies führte zu einen regelrechten Gebrauch der Pilgerfahrt als Sühnefahrt im weltlichen Recht. An vielen Orten kam es zu Heiltumsverehrungen (Reliquien) mit großem Pilgerandrang. Etwa ein Zehntel der Bevölkerung einer Stadt schien an manchen Tagen unterwegs zu sein. In Rom wurden täglich bis 40000 Pilger gezählt. Es stellten sich bald  große Beherbergungsprobleme  und extreme Verpflegungsschwierigkeiten ein. An Pilger- und Wallfahrtsorte mußten hin und wieder  die Stadttore vor den Massen der drängenden Pilger geschlossen werden. An einem Tage im Jahre 1392 wurden in München ( nur 11000 Einwohner), anläßlich einer Zeigung der Andechser Reliquien, bis zu 40000 Pilger gezählt.       

Apostel Jakobus Skavosbok x
Kathedrale Santiago de Compostela-Botafumeiro x
Notre Dame-Altar x

Im  gewöhnlichen religiösen Alltag des mittelalterlichen Menschen waren Gräber-, Gnadenbild oder Wunderkulten, Heiligtums- und Ablaßkonkurse, Rogationsfeiern und Pflichtprozessionen normal. Diese Formen des Heiligen- und Reliquienkultes im Mittelalter werden leicht für außerliturgische Volksfrömmigkeitsangebote angesehen und vorschnell für nachhaltige Wallfahrtsaktivitäten gehalten. Doch Wallfahrt ging weit über Land, führte in die Heimatlosigkeit und als Pilgerschaft, die eine unbestimmte Wiederkehr einschloß.  Gelöbnisse, Opferleistungen, Votivgaben, Segnungen mit den Reliquien und Berührungen der Heiligengräber bedürfen keine besondere Wallfahrtsorte. Wallfahrten sind außerliturgische, gemeinschaftliche, in regelmäßigen Abständen unternommene Bitt- und Bußgänge zu bestimmten Gnadenstätten. Die Wallfahrt ist keine Pilgerfahrt, die Ausdruck der Privatfrömmigkeit ist. Welche Gründe veranlaßten Pilger sich auf den “harten Weg” der Erleuchtung zu begeben? Waren für die strenge Kirchenlehre, für gelehrte Theologen die Hauptanliegen einer Pilgerfahrt Buße und Heiligung, so ging es den einfachen Menschen um den ganz unmittelbaren, den physischen Kontakt mit den Heiligtümern am Ort des Geschehens. Dort suchte er die greifbare Heilsversicherung, die dann mit den Devotionalien nach Hause, ins alltägliche Leben hinein- und hinübergenommen wurde. Ein beträchtliches, vermutlich das größte Kontingent stellen die Wanderer dar, die durch körperliche, geistig-seelische Leiden und Nöte zur Pilgerstätte unterwegs sind. Die einen reisen, um am Gnadenort für sich selbst oder einen Angehörigen Hilfe zu erbitten, Genesung oder wenigsten Linderung zu finden; die anderen, um für geschehene Heilung oder Errettung Dank und Opfer darzubringen. Dazu gesellen sich noch die von weltlichen und geistlichen Obrigkeiten durch Gerichtsurteil, Sühneverträge usw. auf Bußpilgerfahrt begaben und ferner jene professionellen Pilgerbrüder, die für das Seelenheil Verstorbener oder noch lebender Votanten gegen Bezahlung die Pilgerfahrt absolvieren. Die Pilger, die sich an den mittelalterlichen Gnadenstätten drängten, wollten ein sichtbares Zeichen ihrer vollendeten Pilgerfahrt mit nach Hause nehmen.

Diesen Umstand verdanken die mittelalterlichen Pilgerzeichen ihre Entstehung. Die meist metallenen Zeichen (signa) erweisen sich als wahre Fundgrube und Schlüssel der Erkenntnis. Datierung und Herkunft geben Hinweise auf den Ursprung, die wechselnden Reisewege und die Beliebtheit der Pilgerstätten. Bereits gegen Ende des 11. Jahrhunderts erschien die Jakobs-Muschel als Zeichen der Pilgerschaft  auf dem Weg nach Santiago de Compostela.

Catedral de Santiago de Compostela x

Jakobus war einer der zwölf Jünger Jesu und Bruder des Johannes. Er ging auf Missionsreise in die römische Provinz Hispana, kehrte nach Palästina zurück und wurde auf Anordnung des Herodes Agrippa I von Judäa im Jahre 0043  geköpft. Sein Leichnam ruhte vorerst im Sinaikloster. Mönche brachten den Verstorbenen schließlich nach Galicien und vergruben ihn dort. Der Eremit Pelayo fand durch eine göttliche Eingebung (Erleuchtung) um etwa 820 das Grab. Daraufhin ließ Alfons II  von Asturien an der Stelle eine Kirche errichten. Es kamen mehr und mehr Pilger und es entwickelte sich schnell eine Siedlung um die Kirche herum.

Die Ortschaft bekam den Namen Sant Jago (lat. Sanctus lacobus = heiliger Jakob). Durch die göttliche Eingebung wurde aus St. Jago bald St. Jago de Compostela (lat. campus stellae = Sternenfeld). Aufgenommen wurde die Symbolik im Stadtwappen von Santiago de Compostela in Form eines Sterns mit dem Reliquienschrein auf blauem Untergrund. Jährlich sind etwa fünfundsiebzigtausend Pilger zu Fuß, auf dem Fahrrad oder zu Pferd auf dem Camino de Santiago (Jakobsweg) unterwegs. Sie bewegen sich auf dem schwierigen Weg der Suche nach Selbsterkenntnis und Erleuchtung.

In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts wird das Umherstreifen, das Wandern, die Suche zu einer Notwendigkeit, einer Gewohnheit, einem Ideal. Einsiedler wandern von einer Einöde zur andern, Wanderprediger lehren und überzeugen ständig an anderen Orten und Ritter suchen das Abenteuer, indem sie sich der Suche nach dem Gral begeben. Auch wir begeben uns auf die Suche nach dem Gral,

Reliquienschrein des Apostels Jakobus x

demSchatz der Tempelritter, die Bundeslade, dem Grab Jesu und seine Nachkommenschaft. Beginnen wir mit unserer Suche in Rennes-le-Château. Ein magischer Ort mit einer finsteren Geschichte, zahlreiche Sagen und Legenden, Geheimnisse und Spekulationen um einen verborgenen Schatz. Wie auf  Oak Island (Nova Scotia) wurde in und um Rennes-le-Château bereits alles umgegraben. Der Bürgermeister hat jede Art von Grabung schon seit langem verboten. Trotzdem sind weiterhin Glücksritter, Grabräuber und Schatzsucher unterwegs. Nun, der Tempel von Jerusalem wurde im Jahre 70 nach Christus von den Rotten des Titus zerstört. Die Beute u. a. die Menora wurde nach Rom verfrachtet.

Rennes-le-Château Jesus x

Als im Jahre 410 Rom von Alarich erobert wurde, nahmen die Westgoten die Tempelschätze und brachten den ganzen Hort nach Rennes-le-Château. In den Chroniken tauchen auch Steintafeln auf.  Angeblich die Steintafeln mit den zehn Geboten. Wurden diese Tafeln nicht in der Bundeslade aufbewahrt? In den Überlieferungen wurde bereits viele Jahrhunderte von der Zerstörung kein Zeugnis mehr von der Existenz der Bundeslade abgegeben. Das“ Gemäldegrab”des Malers Nicolas Poussin bei Les Pontils erinnert aber doch stark an die Bundeslade. Ein Sarkophag in freier Natur zwischen Wälder und Wiesen in der Nähe von Rennes-le-Château. Um Schatzsucher fern zu halten wurde 1988 das Grab bis auf die Bodenplatte abgetragen. Wie Legenden berichten, soll die Bundeslade auch mit dem “ Heiligen Gral”  in irgendeiner Weise in Verbindung stehen. Nicht nur Herodes Antipas und Pontius Pilatus sollen nach Südfrankreich (Süd-Gallien) verbannt worden sein, sondern auch Joseph von Arimathia und Maria Magdalena. Beide haben im Raum Rennes-le-Château gelebt.. Sie sollen im Besitz der Schale gewesen sein, in dem das Blut “ Christi” am Kreuze aufgefangen wurde.

Es handelt sich um eine Steinschale, die auch als Kelch  und später als “ Gral” bezeichnet wurde. Die Suche nach dem verschollenen Gral steht im Mittelpunkt der Legende von König”  Artus und seiner Tafelrunde”  und wird mit den Tempelrittern in Verbindung gebracht. Chroniken weisen darauf hin, daß Maria Magdalena mit einem Mann, der den Namen “Jesus” trug, mindestens ein Kind hatte. “ Das letzte Abendmahl “ von Leonardo da Vinci soll so  den Gral als Blutlinie Christi symbolisieren ( Der heilige Gral = Sang/Real = Heiliges Blut). Was wußte Leonardo da Vinci?

Rechts neben Jesus ist seine Gefährtin Maria Magdalena zu erkennen. Steht im Vordergrund nicht eine Art von Bundeslade? Die Phantasie des Künstlers kennt keine Grenzen. Der Betrachter sieht auch keine Kelche auf dem Tisch. So muß der Gral doch eine Schale sein. Rennes-le-Château lockte auch die Merowinger an. Nachdem die Merowinger das Reich der Westgoten im 6. Jahrhundert erobert hatten, heiratete Dagobert II  die westgotische Prinzessin Gizelle de Razès in Rennes-le-Château.

Das letzte Abendmahl x

Fortan verstrickten sich auch die Merowinger im Netz der Mythen und Legenden rund um Rennes-le-Château.

St. Marie-Madeleine x
Grab Abbé Saunière x

Abbé  Francois Bérenger Saunière  verstorben am 22.01.1917 in Rennes-le-Château. Hatte der Abbé den Schatz der Tempelritter gefunden? Der letzte Hüter des heiligen Grals? 

Abbé  Francois Bérenger Saunière wurde am 11.4.1852 in Montazels geboren. Im Jahre 1874 trat Saunière sein Priesterstudium an, wurde 1877 zum Priester geweiht und nahm seinen Dienst als Vikar in Alet-les-Bains auf. Bereits 1882 wurde er nach La Clat versetzt und zum Professor nach Narbonne berufen. Ihm wurde ein Disziplinarverfahren anhängig und daraufhin zum 1.6.1885 nach “ Rennes-le-Château” versetzt. Die Pfarrkirche “ Sainte-Marie-Madeleine” befand sich in einem Zustand des fortgeschrittenen Verfalls. Er begann mit der Renovierung und kam plötzlich zu ungeahntem Reichtum. Der Bischof  forderte Rechenschaft und Aufklärung über die Herkunft des Vermögens. Doch der Pfarrer schwieg. Er habe wohl einen Schatz gefunden und letztlich gehöre alles seiner Haushälterin Marie Dénarnaud . Saunière wurde daraufhin seines Amtes enthoben. Die Bewohner von Rennes-le-Château blieben dem Abbé treu und kamen weiterhin zu seinen Messen in seiner “ Villa Béthania”  Die Villa wurde nach der Restaurierung der Dorfkirche von Saunière im Neorenaissance-Stil  auf seinem Besitz errichtet. Benannt wurde die Villa nach dem Heimatort der im Neunen Testament genannten Geschwister Maria, Martha und Lazarus. Weiterhin wurde auch die“ Tour Magdala” ( Magdalena Turm)  vom Abbé erbaut. Sie wurde im neugotischen Stil errichtet und diente dem Pfarrer als Bibliothek. Nun, nach einer Bußwallfahrt nach Lourdes wurde Abbé Saunière wieder in Amt und Würden als Dorfpfarrer in Rennes-le-Château eingesetzt. Wie kam der Abbé zu all dem Reichtum, die Schaffenskraft und die mystische Berühmtheit um seiner Person überhaupt?

Bei den Restaurierungsarbeiten soll der Pfarrer  in einem der Träger der Altarplatte bis zu fünf Dokumente gefunden haben. Der Fund wurde von den Arbeitern bestätigt. Die Schriftstücke sind in keinem Museum oder öffentliche Bibliothek zu finden. Somit liegt über den Inhalt ein Nebel des Schweigens, welche den Anlass zu wilden Spekulationen liefern. Zwei Pergamente sollen sich auf die Merowinger beziehen. Zwei weitere Pergamente wurden von Abbé Antoine Bigou verfaßt, der auch Kaplan der Familie Blanchefort war. Das letzte Schriftstück soll das Testament des Henri d‘ Hautpool beinhalten. Die Bruderschaft “ Prieuré de Sion” soll maßgeblich an der Veröffentlichung einzelne  Schriftstücke beteiligt gewesen sein. Die Bruderschaft vom Berg“ Sion” wurde vom Monarchisten Pierre Plantard am 7.5.1956 in Frankreich gegründet. Plantard versuchte mit angeblich gefälschten Dokumenten die Vereinigung dieser Geheimloge wiederzubeleben. Demnach hatte die Bruderschaft sehrwohl eine Vorgeschichte. So soll sie während des ersten Kreuzzuges von Gottfried von Bouillon in Jerusalem gegründet worden sein. Persönlichkeiten wie Isaac Newton, Victor Hugo und Leonardo da Vinci sollen zu den Großmeistern gezählt haben. Plantard verfaßte mithilfe des Schriftstellers und Schauspielers Philippe de Chérisey sechs Schriftstücke, die er der Pariser Nationalbibliothek als anonyme Schenkung zu Verfügung stellte. Hierzu zählen auch Pergamente, die auf den mysteriösen Merowingerschatz  oder eben dem Templerschatz in Rennes-le-Chârteau hinweisen. Es handelt sich um alte Bibeltexte, die wohl dem “ Codex Bezae”  ( Opusculum I / II) entnommen wurden.

Abbé Saunière-Villa Béthania x
Abbé Saunière-Tour Magdala x
Codex Bezae x

Chérisey und Plantard, der sich selbst als Nachkomme der Merowinger Königsfamilie sieht, standen in einer gewissen Relation zu Gérard de Sède, der bereits mehrere Bücher über die Templer veröffentlicht hatte. Seit 1967 erschienen nun auch etliche Bücher über den Schatz  des Abbé Saunière. Das Mysterium inspirierte Schriftsteller wie Henry Lincoln, Richard Leigh und Michael Baigent zu ihrem Buch: Der heilige Gral und seine Erben. Das Werk diente als Vorlage zum Roman: Sakrileg ( The Da Vinci Code). Im Jahre 1990 soll Plantard die Existenz einer Loge “ Prieuré de Sion” verneint haben. In der Literatur jedoch sind seine Gedankengänge allerdings weiterhin fester Bestandteil  jeglicher Verschwörungstheorien überhaupt, die allesamt als Strategie zur Verschleierung der eigentlichen geschichtlichen Wahrheit dienen. Die zwei Bibeltexte, die in der Öffentlichkeit zur Diskussion stehen, umschreiben und bilden den Schlüssel (Torwächter und Tormeister) zum Schatz.

Durch eine nachhaltige Analyse des Textes kommen gleich mehrere geheime Botschaften ans Licht. Zunächst gilt es ein Instrument zur Entschlüsselung des Schriftstücks zu entwerfen. Mit Adlerblick leicht zu erkennen sind die erhöhten Buchstaben des Textes bei Dokument “ Opusculum I “. Die Übersetzung der aneinander gereihten Buchstaben erbeben folgenden Text: “ Dieser Schatz gehört König Dagobert II und Sion, und er liegt dort ohne Leben” . Undurchsichtig und rätselhaft wird ein Ort ohne Leben genannt. So könnte es sich um ein Grab handeln. Um einen greifbaren Schatz aus Gold und  Silber dürfte es sich wohl kaum gehandelt haben. Die Versuchung wäre für den Abbé zu groß gewesen, einzelne Teile zu entwenden. Handelte es sich also um einen geistigen Schatz, um brisante Enthüllungen, die wohl nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren? So hat Abbé Bérenger Saunière den Schatz gewiß nicht gehoben. Im Gegenteil, daß Wissen um den Ort, die Entdeckung und das tatsächliche Vorhandensein brachte ihm ein Vermögen ein. Es handelte sich also um Zuwendungen aufgrund des Schweigens um das Wissen überhaupt. Von woher kam nun all das Schweigegeld und wo liegt eigentlich der höherer Sinn?

Rennes-le-Château Friedhofseingang x
Villa Béthania x
Opusculum I x

Geheime Schriften sind ungelöste Rätsel der Vergangenheit im Reich des Verborgenen.

Opusculum II x

Erinnern wir uns an die fünf gefundenen Dokumente. In welcher Beziehung stehen diese Schriftstücke  zu den Bibeltexten? Denn alle weiteren Spekulationen beziehen sich ausschließlich auf diese Texte. Haben die Merowinger-Texte  den Abbé auf eine Spur zu den bestimmten Bibelstellen gebracht? Hat es ein weiteres Versteck gegeben? Im zweiten Bibeltext ist eine Verbindung zur Villa Béthania herzustellen. Hier ist die Rede von einem Abendmahl in Bethanien. Lazarus, von den Toten auferstanden, sitzt mit Jesus am Tisch. Maria Magdalena salbt Jesus die Füße und trocknet diese mit ihrem Haar ab. In dem Text sind etliche Buchstaben ohne irgend einen Sinn eingefügt. Sind hier weitere Hinweise verborgen? Hat Abbé Saunière aufgrund dieses Pergaments seine Villa Béthania  errichtet?  Beginnen wir mit der Entschlüsselung des Rätsels. Bereits in der Steinzeit begegnen uns geometrische Darstellungen in vielerlei dekorative Muster und Formen. Leonardo da Vinci versuchte sich in der Geometrie um eine spirituelle Perspektive in Zeichnungen zu schaffen. So lassen sich  geometrische Figuren auch auf den Text im ersten Dokument übertragen. Linien, Kreise und Dreiecke bis zum Hexagramm ist nahezu alles umzusetzen und bietet die Möglichkeit zu wilden Spekulationen. Im zweiten Dokument soll sich eine versteckte Botschaft in den zusätzlichen Zeichen verbergen. Zu beachten ist allerdings der latainische Grundtext und die Tatsache, daß der Buchstabe“ W ” erst nach dem 18. Jahrhundert in das französische Alphabet aufgenommen wurde. Das Testament des Henri d’ Hautpool stammte aus dem Jahre 1695 und müßte somit nach dem alten Alphabet mit 25 Buchstaben verfaßt worden sein. Der Entschlüsselungsprozeß erscheint doch recht schwierig. Es scheint keine eindeutige Satzfolge zu existieren. Trotzdem haben Experten einige Spuren lokalisiert. Zwar mangelt es Aussagekraft, doch es gibt  folgende brauchbare Wörter: Poussin, Teniers und Daemon de Gardian. Dazu scheint die Zahl “DCLXXXIeine wichtige Rolle in der Suche nach dem Schatz zu spielen.

Nicolas Poussin und David Teniers waren bedeutende Maler und Abbé Saunière hat die beiden Künstler wohl gekannt. Auch ist anzunehmen, daß der Abbé in der Kirche selbst einige Hinweise auf  den Schatz hinterlegt hat. So ist mit “ Daemon de Gardien”  wahrscheinlich der Teufel des Glücksspiels gemeint, der seinen Platz als Träger des Weihwasserbeckens in der Kirche “  Sainte-Marie-Madeleine” hat. Saunière hat ihn die Position aufgezwungen und oberhalb vier Engel mit einem Kreuz anbringen lassen. Am Sockel befindet sich eine besondere Inschrift:“ Par ce signe tu le vaincras” ( In diesem Zeichen wirst du ihn besiegen). Das Pronomen “ le”  ist von Abbé Saunière bewußt eingesetzt worden. Ansonsten ist der Satz“ Par ce signe tu vaincra” in vielen Kirchen in Frankreich zu finden. In dem ersten Schriftstück hatten wir bereits die Botschaft:” A DAGOBERT II ROI ET A SION EST CE TRESOR ET IL EST LA MORT“ (Dieser Schatz gehört König Dagobert II, und Sion und er liegt dort ohne Leben) entnommen. Nun, in der sogenannten “ Cassini-Karte von 1750 ist tatsächlich ein Ort mit dem Namen “ La Mort”  unweit von Rennes-le-Château eingetragen. Jedoch sollte der Schatzsucher keine Irrwege folgen. Bewußt wurden Hinweise, Zeichen und Symbole versteckt, die in falsche Richtungen führen und vom Weg abweisen. Geometrische Konstruktionen sind in beiden Pergamenten zu lokalisieren. Forscher erkennen  Pyramiden und  Pentagramme. Ein Pentagramm galt im Volksglauben als Bannzeichen des Bösen.

Et in Arcadia ego (Barbieri) x

Giovanni Francesco Barbieri malte das erste Bild mit der  geheimnisvollen Botschaft :“ Et in Arcadia ego” (Die Hirten von Arcadia).

Pentagramme finden sich heute noch an vielen Fensterrosetten gotischer Kathedralen. Als Zeichen für die fünfte Wissenschaft der heiligen Geometrie ist sie Sinnbild der Vernunft und des suchenden Geistes. Daneben gilt das Pentagramm als Symbol für die Wunden Jesu Christi. Pentagramme (fünfbuchstabig) oder auch Hexagramme (sechsbuchstabig) gibt es in unzähligen Variationen. Neben dem sternförmigen Hexagramm (zwei gleichseitige Dreiecke) und den daraus geometrischen Möglichkeiten sind im “ Buch der Wandlungen”  (Orakelwerk: Yi Ching) 64 Hexagramme zu einer Kombination zusammengefasst. Das Prinzip erinnert an ein duales Zahlensystem, basiert allerdings auf einer anderen Logik und Sortierfolge. Bischof Ballard ebnete Abbé Saunière den Weg zum Seminar von Saint-Sulpice in Paris, wo er seine Erkenntnisse den kirchlichen Gelehrten mitteilte. Daraufhin erwarb der Abbé drei Gemälde. Das angeblich erste mystische  Bild wurde von Nicolas Poussin geschaffen.

Dieses Bild nennt sich:“ Les Bergers d’ Arcadie”  . Bekannt unter dem Namen:“ Die Hirten von Arcadien” , hatte der Maler Poussin bereits ein Gemälde geschaffen mit dem Titel: “ Et in Arcadia ego” . Das zweite Gemälde ist von David Teniers und nennt sich:” Die Versuchung des heiligen Antonius” . Das drittes Gemälde von einem unbekannten Künstler soll  den Papst “ Cölestin V“ zeigen. Tatsache ist, daß die Geometrie die äußere Gestalt eines Bildes nachhaltig beeinflußt. Diese Geometriesierung kommt in Leonardo da Vincis “ Der vitruvianische Mensch ” >Diagramm eines Mannes in einem Quadrat und Umkreis< aus dem Jahre 1492 deutlich zum Ausdruck. Heute verrät die Harmonie des Bildaufbaus das Vorhandensein dieser spirituellen Symbolik. Aus der Dämmerwelt des Pilgers schöpft der Suchende die Erkenntnis der Weisheit. Diese liegen verborgen in einer Lilie der Reinheit und der Jakobsmuschel  der Schöpfung.

Giovanni Francesco Barbieri, genannt Guercino, war ein italienischer Maler des Barock. Er schuf 144 Gemälde und 106 Altarbilder. Sein Beiname Guercino bezieht sich auf sein rechtes Auge, mit den er durch einem Unfall zu schielen begann. Barbieri malte als erster Künstler die Hirten von Arcadien. Die beiden Hirten starren längs einer Mauer oder Steingrab (Pforte zum Jenseits) entlang, auf den ein Totenschädel mahnt: “ Et in Arcadia ego”. Diese Redewendung ist rätselhaft, weil ihr ein Verb fehlt. Der Fragende glaubt “ Auch  in Arkadien (bin) ich “ oder “ Auch ich (war) in Arkadien” zu lesen. Der Totenkopf ist die symbolische Repräsentation des Totes. Daraus folgt , daß in Arkadien der Tod zugegen war oder ist. Die Arkadier waren ein Hirtenvolk im Zentrum der Insel Peloponnes (Insel des Pelops). In der Mythologie war Pelops  der Sohn des sagenhaften Königs Tantalos. Die Bewohner Arkadiens fühlten sich als Teil einer friedlichen Urphase der Menschheitsgeschichte vor der Entstehung der Zivilisationen. Sie lebten also in einem paradiesischen Umfeld. Dieser Zustand wurde allerdings bald durch Verbrechen und Laster verworfen und es kam zu einem moralischen Verfall (Sündenfall). Nun kam es zu einer Auszehrung und somit Wanderung der Stämme, welche den Grundstein des Aufstiegs der europäischen Kultur nachhaltig ebnete.

Et in Arcadia ego (Barbieri) I
Old Philosophou Monastery x

Hier in Arkadien befindet sich das “ Old Philosophou Monastery” . Es ist das älteste  Kloster in Arkadien und zugleich das älteste byzantinische Denkmal Griechenlands. Gegründet wurde das Kloster im Jahre 963 von J. Lampardopoulo Dimitsana, dem Philosophen. Bekannt als geheime Schule ist das Anwesen über eine steile Schlucht am Felsen in einer Höhle erbaut worden. Das Gemälde von Barbieri weist eindeutig nach Arkadien. Die Hirten hüten ein Geheimnis und wahrscheinlich deutet die symbolische Aussage des Bildes auf ein Versteck in eine Felsenhöhle hin. Bewacht vom Torwächter aus dem Jenseits, scheint das unbekannte Artefakt  greifbar und doch unauffindbar zu sein. Folglich befindet sich die Lösung des spirituellen Rätsels wohl  in Arkadien. Trotzdem wird der Schatzsucher die Spuren in und um Rennes-le-Château analysieren und den Vorgaben der mysteriösen Dokumente und Schatzkarten in Form von Gemälden folgen.  

Bei “ Et in Arcadia ego”  kann es sich durchaus um ein Anagramm handeln. Anagramme dienen der Verschlüsselung von wichtigen geheimen Botschaften. Dabei werden die einzelnen Buchstaben beliebig umgestellt. Ein Beispiel für ein Anagramm von Galileo Galilei:” haec immatura a me iam frustra leguntur oy” . Die Entschlüsselung gestaltet sich als äußerst schwierig. Phantastereien und Falschinterpretationen führen stets auf den falschen Weg. Die Lösung: “ cynthiae figuras aemulatur mater amorum” . Der Vater des Anagramms ist der griechische Grammatiker und Dichter “ Lykophron aus Chalkis“ (320 v. Chr. bis 280 v. Chr.). Chalkis (Chalkida) liegt auf der griechischen Insel Euböa. Also kann >Et in Arcadia ego< auch anders gelesen werden und Aufschluss auf den Inhalt steinernen Sarkophags geben.

Church Philosophou Monastery Arcadian x

In den weiteren Ermittlungen ist festzustellen, daß die erste Erwähnung eines Grabmals mit einer Inschrift im Raum Arkadien sich in den Werken “ Vergils”  finden. Diese         “ Eclogae (Bucolica)”  sind Sammelwerke von zehn Hirtengedichte, die  um 42 bis 39  v. Chr. entstanden sind.

“ et tumulum facite, et tumulo superaddite carmen:  Daphnis ego in silvis, hinc usque ad sidera notus, formosi pecoris custos, formosior ipse.”( Vergils Eclogae )

Tor Old Philosophou Monastery x
Hirtengesänge-Bucolica x
Dido-Land für Karthago x

Vergil, eigentlich Publius Vergilius Maro ist der bedeutendste Dichter des römische Reiches während der Regentschaft des Augustus (Gaius Octavius), dem ersten römischen Kaiser. Seine “ Aeneis”  ( Äneide ) gilt als Nationalepos der Römer. Sie beinhaltet die Flucht des Aeneas aus dem brennenden Troja und seine Irrfahrten. Diese Irrfahrten führen ihn schließlich nach Latium, wo er zum Stammvater der Römer aufsteigt. In der Aeneas-Saga von Vergil finden sich die Dichtungen aus Homers       “ Odyssee und Ilias” wieder. Die ersten Bücher ranken sich um “ Elissa”  (Dido bei den Römern), eine phönizische  Prinzessin. Sie ist die Gründerin Kathagos, wo Aeneas nach einer Sturmfahrt gastlich aufgenommen wird. Beim Abendmahl berichtet Aeneas vom Untergang von Troja und seine anschließenden Irrfahrten. Auf Geheiß des Gottes Jupiter verließ er die brennende Stadt mit seinem Sohn Ascanius und seinem Vater Anchises, um ein neues Troja zu errichten. Wichtig erscheint die Ankunft in Thrakien zu sein. Hier beabsichtigt Aeneas eigentlich eine Stadt nach seinem Namen zu gründen, doch wie er einige Zweige und Sträucher für ein notwendiges Opfer auf einem nahegelegenen Hügel sammelt, stellt er fest, daß er sich auf einem Grabhügel befindet.

Sobald er einen Zweig aufnahm, trat Blut aus der Erde empor. Leise flüsterte eine Stimme, daß der Tote“  Polydoros” heißt und der Sohn des “ Priamos” , dem sechsten und letzten König von Troja, ist. An den Zweigen klebe das Blut der Speere des thrakischen Königs “ Polymnestor” , dem Mörder. Aeneas trifft eine äußerst wichtige Entscheidung, nämlich die ordentliche Bestattung des Polydoros. Hier könnte es sich durchaus um das geheimnisvolle Grabmal handeln.

Virgils Tomb x

Vor dem Fall Trojas wurde Polydoros von seinem Vater nach Thrakien gesandt. Er soll große Reichtümer mitgebracht, und so den Grundstein für den wundersamen Schatz gelegt haben. Odysseus berichtet vom Reichtum der Thrakier. Er sprach von Waffen und Wagen aus Gold und Silber. Aus reiner Habgier soll Polymnestor den Sohn des Priamos getötet haben. Hier scheint nun ein ganz besonderer König der Thrakier an Bedeutung zu gewinnen. Nämlich “  Orpheus” , dem mystischen Sänger der altgriechischen Mythologie. Auf seinen Lehren und Schriften entstand ein Mysterienkult. Seine Anhänger nannten sich  “ Orphiker” . Sie glaubten, daß die Seele göttlich und unsterblich sei, aber sich einer Seelenwanderung stellen müßte.

Also einen schmerzhaften Kreislauf zwischen Leben und Tod. Der Vater von Orpheus war der thrakische König und Flußgott “ Oiagros” . Bevor wir nun uns dem Flußgott “ Alpheios” widmen, sollte noch berücksichtigt werden, daß Elissa   ( Dido ) nach der Abreise von Aeneas, sich selbst auf einem Scheiterhaufen mit einem mystischen Schwert das Leben nahm. Der unscheinbare Flußgott Alpheios tritt in den Vordergrund durch seine Liebe zur Nymphe “ Arethusa” , die seine Zuneigung nicht erwiderte. Um dem Flußgott zu entkommen, verwandelte sich Arethusa selbst in einen Fluß. Fortan floß sie durch  Griechenlands Unterwelt ( Hades) und kam erst wieder in Syrakus auf Sizilien zum Vorschein.  

Et in Arcadia ego (Poussin)-Gemälde No. 1 x

Seitdem sucht Alpheios ( Alfios ) bis heute auf dem Peloponnes nach seiner göttlichen Liebe. Die Quelle des Alfios befindet sich in Arkadien. Alphäus erscheint häufig in den Darstellungen der sogenannten“ HeiligenSippe”  (Darstellungen der Verwandten Jesu). Nun, in den Evangelien und Apostelgeschichten wird ein Jünger namens Jakobus aufgezählt. Dieser Jakobus  gilt als “ Sohn des Alphäus” . Dieser Gedankengang bringt uns auf die Spur des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela. Es wird Zeit sich dem ersten Gemälde des Malers Nic0las Poussin (1594-1665), mit dem Titel:”  Et in Arcadia ego”  zu widmen. Hier ist der Flußgott “ Alpheios“ abgebildet, der in der linken Hand ein Gefäß , den Gral hält, aus dem sich die “ Quelle der Erkenntnis”  von Arkadien (Alfios) ergießt. Die Nymphe “ Arethusa”  und ein Hirte entdecken eine geheimnisvolle Inschrift auf dem Sarkophag. Die Hirten versuchen die Botschaft zu entschlüsseln. Das zweite Werk des Nikolas Poussin “ Les Bergers d’ Arcadie”  entstand etwa um 1640, zehn Jahre später. Der Maler hatte  Erkenntnisse, die im neuen Bild eingefügt wurden.

Hier sind nun drei Hirten abgebildet, ebenfalls mit der Nymphe “Arethusa” . Die Hirten scheinen das Grabmal gerade erst entdeckt zu haben und versuchen fieberhaft die Inschrift zu entziffern. Die Nymphe jedoch, scheint die Zeilen und auch die Bedeutung bereits zu kennen. Das Bild versetzt das mystische Arcadien in die Gegend um Rennes-le-Château. In der rechten oberen Ecke am Berghang in der Senke liegt Rennes-le-Chateau. Diese Senke wurde bereits im 17. Jahrhundert übermalt. Die Ortschaft war so nicht mehr zu lokalisieren. Bereits damals ging das Gerücht um einen Schatz durch die Lande und somit galt es eine Maßnahme zu finden, Schatzsucher abzuhalten. Erst durch Renovierungsarbeiten in heutiger Zeit wurde das Gemälde in ihrem Urzustand zurückversetzt. Das abgebildete Gab befindet sich etwa einen Kilometer östlich von Serres. Im April 1988 wurde das Grabmal bis auf die Bodenplatte abgetragen, weil Schatzsucher versucht hatten, die Grabanlage mit Sprengstoff zu öffnen. An der Landstraße 613 bei Les Pontils erhebt sich die Anlage etwa 50 Meter auf einer Anhöhe. Hier wurden im Jahre 1903 in einem Bodengrab die Ehefrau des Jean Galibert und seine Großmutter beigesetzt. Ein Hinweis auf die Existenz eines früheren Grabes gibt es nicht. Allerdings hatte die Familie Galibert die “ Moulin des Pontils”  im Jahre 1880 gekauft. Die Mühle wurde früher mit einem Wasserrad betrieben. Ein Wasserrad aus dem 16. Jahrhundert, und ein Hinweis auf die Existenz einer Mühle zur Zeit de Nicolas Poussin.

Die Hirten von Arkadien-Les Bergers d' Arcadie (Poussin)x

“ Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel  zu ziehen und ewig zu binden “ .( Gemeinschaft des Ringes  -  Der Schatten der Vergangenheit )  >dispecta est et <  

Die Versuchung des heiligen Antonius x

So ist letztlich nicht auszuschließen , daß der Künstler hier an der Moulin des Pontils ein Familiengrab fand und auf seinem Gemälde verewigte. Die Familie Galibert verkaufte 1921 das Anwesen und die Verstobenen wurden zum Friedhof Limoux umgebettet. Der neue Besitzer Louis Bertram Lawrence bestattete zunächst hier im Grab seine Großmutter. Im Jahre 1931 wurde dann auch seine Mutter hier zu Grabe getragen. Nun erst wurde aus dem Bodengrab ein Grab in der Form eines Sarkophags. Sie sieht dem Sarkophag des Poussin-Bildes zum verwechseln ähnlich. Hat der Meister eine Zeitreise unternommen oder hat der Herr Lawrence absichtlich  das Grabmal des Nicolas Poussin in die Landschaft hinein kopiert. Tatsache ist, daß auf dem Gemälde um 1640 bereits das Grabmal von 1931 abgebildet ist.

Die Versuchung des heiligen Antonius .x.
Die Versuchung des heiligen Antonius .y.

Die Weg zu den verborgenen Geheimnissen zeigt uns David Teniers >der Jüngere < (1620-1690) durch sein Gemälde “ Die Versuchung des heiligen Antonius” (um 1640). Das Leben des heiligen Antonius wurde uns in der “ Vita Antonii” von Athanasius (300-373), dem Bischof von Alexandrien überliefert. Antonius wuchs als Sohn einer wohlhabenden Bauernfamilie in Mittelägypten auf. Als überzeugter Christ begann er eine strenge Selbstschulung im Rahmen religiöser und philosophischer Denkansätze. Zur Festigung seines Glaubens suchte er die Einsamkeit . Er wohnte zunächst in eine Hütte am Rande seines Dorfes, zog aber bald in eine ägyptische Gabkammer.  Später gründete er eine Einsiedelei am Berg Kolzim und kämpfte gegen wahrhaft quälenden Visionen. Mehrmals wurde er vom Teufel (Asmodis) heimgesucht und wehrte sich gegen die Dämonen der Finsternis. Trotz der leibhaftigen Begegnung mit den Geschöpfen der Unterwelt ging Antonius als Sieger aus dem Kampf hervor. Der geistreiche Eremit gilt als “ Vater der Mönche” . In seinem Umfeld bildeten sich die ersten Anachoretengemeinschaften, lose Zusammenschlüsse von getrennt lebenden Eremiten. Der Eremit “ Pachomios” >der Ältere < gründete um 325 bei Tabennisi ein Koinobion, das erste Kloster des Christentums. Der heilige Antonius vollbrachte zahlreiche Wunderheilungen und Dämonenaustreibungen. Die letzte Ruhestätte des Eremiten verliert sich im verlorenen Nebel der Zeit.

Die Mönche des Antoniusklosters in Ägypten beharren jedoch darauf, daß sich die Reliquien des Heiligen sich in ihrer Klosteranlage befinden. Die Hirten von Arkadien folgen den Weg der Versuchung. So kann sich  das Grab des heiligen Antonius auch in Arkadien befinden. Die ewige Versuchung ist ein Prozeß der Zerstörung und  Erneuerung. Ein Kampf der Götter zwischen Himmel und Erde. So wird der heilige Antonius auch als Bewahrer des Grals und Hüter der Bundeslade gesehen. Abbé Saunière erwarb den Schlüssel zum Geheimnis durch das Gemälde des “ Cölestin V” .

Heiliger Antonius als Eremit x

Pietro del Murrone, der spätere Papst Cölestin V beschloß im 13 Jahrhundert, ein Leben als Einsiedler in den Abruzzen auf dem Berg Murrone zu führen. Hier gründete er sein Cölestinerorden. Es entstanden Ordensklöster, die etwa 400 Jahre bestand hatten. Cölestin V war der einzige Papst, der sein Amt aus persönlichen Gründen niederlegte. So war er nur 6 Monate im Jahre 1294 in Amt und Würden. Der Verzicht auf die päpstliche Würde wurde als Demut hinter der erstrebten Vollkommenheit angesehen und stellte ihn vor allen Aposteln und andere Heilige. Es ist davon auszugehen, daß die Erkenntnis der Wahrheit, die Prophezeiungen des Johannes von Jerusalem, ihn den Weg des Verzichts vorgaben.

Tomba di Papa Celestino V x

Johannes von Jerusalem (1042-1119) war ein französischer Tempelritter und zugleich einer der neun Gründer des Templerordens. Im ersten Kreuzzug hat der Ritter auf dem Jerusalemer Tempelberg das Geheimnis des menschlichen Daseins entdeckt und wurde zum größten Geheimnisträger und Seher des Jahrtausends. Man bedenke, daß Papst Cölestin V bereits zwei Jahre nach seiner Abdankung verstarb. In den Jahren 1307 bis 1312 wurde der Templerorden durch Papst Clemens V aufgelöst und genadenlos von König Philipp IV verfolgt. Auch der Papst Clemens war auf der Suche nach dem verborgenen Geheimnis des Johannes von Jerusalem. Er verlegte seinen Amtssitz nach Avignon und begab sich auf die Suche nach dem Gral. Dieser Schatz soll sich im Hort der Tempelritter befunden haben. Am 18. März 1314 wurde der letzte Großmeister des Templerordens, Jacques de Molay, auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Im Todeskampf verfluchte er König Philipp und den Papst Clemens. Postum holte sich der Teufel den Papst am 2o.4. 1314 und den König am 29.11.1314 zu sich in die ewige Verdammnis. Das Mysterium um die“ Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem” und die Suche nach dem Gral wird in dieser Homepage unter “ Ritterorden”  analysiert. Die Spuren der Templer führen uns wieder zur Kirche “ Sainte Marie Madeleine” in Rennes-le-Château.

Sainte Marie Madeleine-Eingangsportal x

Im Oktober 1891 begann Abbé Saunière mit der Gestaltung des Portals der Pfarrkirche Sainte Marie Madeleine. Rechts und links im Bogen wurden die Wappen des Bischofs Billard und des Papstes Leo XIII angebracht. In der Mitte über dem Bogen sind  spektakuläre Inschriften eingemeißelt. Die insgesamt vier Sätze lauten:“Hic domus dei est et porta coelis “  >Dies ist ein Haus Gottes und das Tor zum Himmel <Domus mea domus orationis vocabitur “  >Mein Haus wird das Haus der Gebete genannt < Dieser Satz ist nicht korrekt wiedergegeben. Er lautet vollständig: Mein Haus wird das Haus der Gebete genannt, aber ihr habt ein Haus der Gauner daraus gemacht.“  Terribilis est locus iste “  >Dieser Ort ist schrecklich < Auch dieser Satz ist unvollständig. In der Genesis 28,17 -Jakobs Traum - lautet er: Dieser Ort ist schrecklich, es ist das Haus Gottes, das Tor zum Himmel. “ Lumen in coelo “  >Das Licht ist im Himmel < Unmissverständlich übermitteln die spirituellen Sätze eine geheime Botschaft und zeigen den Weg zum verborgenen Versteck.

Am Vordach des Eingangs sind zwei gelbe Kachelreihen angebracht, die sich an der Sitze in einem Sacre-Coeur verbinden. Flankiert wird das Dachel rechts und links von zwei weißen Tauben. Eintritt nur für Gläubige und Propheten. 

Engel (BS)Weihwasserbecken-Sainte Marie Madeleine x

Im Innern der Kirche links neben dem Eingang trägt der Dämon Asmodis das Weihwasserbecken. Sein Haupt mit den furchterregenden Glasaugen wurde inzwischen ausgetauscht. Oberhalb des Asmodis(Asmodaeus/Aschmedai) befindet sich ein roter Kreis mit den Buchstaben ”BS”  für Bérenger Saunière, dem Abbé von Rennes-le-Château. Darüber ist die Botschaft mit dem vom Abbé eingestzten “le”  in Augenschein zu nehmen:“ Par ce signe tu le vaincras “  >In diesem Zeichen wirst du ihn besiegen < Dann folgen die vor einem Kreuz platzierten Engel. Der Abbé “BS”scheint sich einen wichtigen Platz gesichert zu haben.

Asmodis Weihwasserbecken-Sainte Marie Madeleine x

Er versteht sich durch diese Position jedenfalls als eine Art von Schlüsselfigur. Ob nun der Gral, die Bundeslade oder das Grab Christi: Der Schatz befindet sich in jeden Fall zwischen dem Himmel und der Unterwelt. So ist der Abbé  Bérenger Saunière in der Tat der Schlüsselmeister. Wie schon erwähnt ist der Satz:“  Par ce signe tu vaincras” in etlichen Kirchen zu finden, weil wohl auch der Kaiser Konstantin sich in ähnlicher Weise (Durch dieses Zeichen wirst du siegen) geäußert hatte. Viele Fragen  und noch mehr ungelöste Rätsel treiben den Schatzsucher in ein Irrgarten.

Altarbild-Sainte Marie Madeleine x
Berg der Seligpreisung-Sainte Marie Madeleine x

Ein Beichtstuhl und ein dreidimensionales Wandbild mit der Seligpreisung befinden sich ebenfalls im Eingangsbereich der Kirche. In der Seligpreisung werden Gläubige, die zu den Benachteiligten der Gesellschaft gehören, die Teilnahme an der Gottesherrschaft versprochen. Im Matthäusevangelium beginnt Jesus seine Bergpredikt mit den Makarismen. Statuen von St. Madeleine (Maria Magdalena), St. Antoine Ermite               (“ Heiliger Antonius” der Große), St. Roch (Rochus von Montpellier) und St. Antoin de Padoue (Antonius von Padua) säumen rechts und links der Sitzreihen den Weg zum Altar. Die 14 Kreuzweg-Stationen der Passion Christi sind zwischen den Heiligenfiguren platziert. Die heilige Familie, Josef auf der linken und Maria auf der rechten Seite, ist im Altarraum dargestellt. Beide haben ein Kind auf dem Arm. Das Altarmotiv zeigt die weinende Maria Magdalena, die vor oder in einer Höhle an einem Kreuz kniet. Das Kreuz besteht aus einem blühenden und einem abgestorbenen Zweig. Einst gab es noch eine Inschrift: “Jesu medela a vulnerum spes una poenitentium par magdalenae lacrymas peccata nostra diluas “ . In der Nähe des Altars ist eine Taufszene dargestellt. Bei näherer Betrachtung stellt sich das Jesusbild als nahezu identisches, jedoch seitenverkehrtes Ebenbild des Asmodis heraus.

Rochus von Montpellier trat als junger Mann dem Dritten Orden des heiligen Franz von Assisi bei. Auf seiner Pilgerfahrt nach Rom im Jahre 1317 half er viele Pestkranke. So sieg er zum Schutzpatron der Pestkranke auf. Er selbst erkrankte 1322 an der Pest und wurde der Legende nach von einem Engel gepflegt. Nachdem er die Krankheit überstanden hatte, wurde er jedoch unter Verdacht der Spionage ins Gefängnis geworfen. Dort starb er nach fünfjähriger Haft. Heilig wurde Rochus bis heute nicht gesprochen. Antonius von Padua war ein Prediger, Wunderheiler und Franziskanermönch. Er wurde bereits elf Monate nach seinem Tod am 30. Mai 1232 von Papst Gregor heilig gesprochen. In welcher Relation Rochus von Montpellier und Antonius von Padua zur Kirche Sainte Marie Madeleine und zum Mysterium stehen, bleibt dem Suchenden erstmal verborgen. Die Kirche wurde 1059 eingeweiht und ist Maria Magdalena gewidmet. Damit ist nicht die Mutter Jesu gemeint, sondern die Gefährtin Jesu Christi und erste Hüterin des heiligen Grals.

Maria Magdalena x

Im Laufe der Zeit gab es unzählige weitere Hüter. Allesamt ohne Zweifel Nachkommen der Blutlinie Christi und deren Vertraute. So ist die von Abbé Saunière gefundene “ Grabplatte der Ritter” unmittelbar vor dem Altar  ein Hinweis auf die letzten Hüter des Geheimnisses. Laut dem Tagebuch des Abbé kam es zuvor am 21. September 1891 durch eine göttliche Eingebung zur spirituellen Entdeckung des Grabes der Marie de Nègre d’Ables, Dame d’ Hautpoul de Blanchefort.

Magdala x

Magdala: Geburtsort Maria Magdalenas

Château d' Hautpool x

Auf der Grabplatte von 1781 war die griechische Fassung von “Et in Arcadia ego” zu lesen. Ein seltsamer Zufall oder ein wichtiger letzter Hinweiß zur Entschlüsselung des Rätsels.Das abenteuerliche Leben des Abbé  in Rennes-le-Château begann im Jahre 1885 und nimmt mit der Entdeckung der Pergamente bei der Renovierung der Pfarrkirche Sainte Marie Madeleine im Jahre 1886 einen spektakulären Verlauf. Er entschlüsselt das Geheimnis des Grabes von der Marie d’ Nègre de Ables zwar erst im Jahre 1891, doch fährt er daraufhin bereits 1892 nach Paris, erwirb die Gemälde und nimmt die gründliche Instandsetzung seiner Kirche in Angriff. Die Kirche wandelt sich zum Buch der Weisheit und Erkenntnis. Im Jahre 1898 errichtet Abbé Saunière seine Villa Bethania  und die Tour Magdala. Nun beginnt der Abbé fieberhaft seine Spurensuche zu vertuschen. Er wird der mutwilligen Schändung des Marie de Nègre Grabes beschuldigt. Bis zu seinem Tod im Jahre 1917 bleibt es recht ruhig um unseren Abbé.Nun, den großen Schatz hat er nie gehoben. Denn dieser Schatz ist kein materieller Schatz. Legenden berichten von sagenumwobenen Verbindungen der Tempelritter zum Château d’ Hautpool de Blanchefort. Die Burg war am 19. Juni 1119 in den Besitz der Abtei Aletles-Bains übergegangen.

Die Abtei gehörte zwischen 1132 und 1180 dem Templerorden. Im Jahre 1156 nannte sich der sechste Großmeister “Bertrand de Blanchefort (Blanquefort)”  Die Templer sollen die letzten Hüter des Grals und im Gefolge, eines mächtigen Schatzes gewesen sein. Während de Niederschlagung des Ordens verließen bis zum Jahre 1314 mehrere Templerschiffe  die Hafenstadt “ La Rochelle”  mit unbestimmten Ziel. Sie segelten ins Ungewisse nach Westen und waren nie wieder gesehen. Beladen nicht mit Gold oder Silber, sondern mit dem Schatz der Wissenden, der Offenbarung göttlicher Weisheit und des göttlichen Willens. Die auserwählten Ordensbrüder landeten schließlich auf der “ Eicheninsel” (Oak Island) in der Mahone Bay an der Ostküste von Nova Scotia. Hier sollte viele Jahre später die größte Schatzsuche der Menschheit seinen Anfang nehmen. Oak Island  ist zum Inbegriff einer wirklichen“ Schatzinsel”  geworden.

Kolumbus Guanahani 1492 x

Am 12. Oktober 1492 landete Kolumbus auf eine der 700 Bahamainseln mit dem Namen “ Guanahani” . Nun, er war im Besitz von geheimnisvollen Karten aus längst vergangener Zeit. Sollte er auch die Karten des Piri Reis besessen haben!  Eine Weltkarte aus dem Jahre 1513 ist im Topkapi-Palast in Istanbul zu bewundern. Sie zeigt die noch damals völlig unbekannten Küstenlinien Westafrikas, Nord- und Südamerikas. Dazu berücksichtigt sie die Kugelgestalt der Erde, die im südlichen Bereich die Kontinente näher zusammenrückt. Diese damalige unverstandene Begebenheit ist nur aus großer Höhe (Erdorbit) erkennbar. Piri Reis gab an, daß er mindestens 20 alte Karten zu Herstellung seiner Weltkarte benutzt habe.

Eine  vergessene Kultur hat irgendwann die Erde aus großer Höhe kartographiert. Stellt sich die Frage, was wohl auf Oak Island versteckt wurde. Niemand war bis heute in der Lage, das Geheimnis zu lüften. Leif Erikson erreichte Nordamerika bereits am 9. Oktober 1000 und nannte das neu- oder wiederentdeckte Land “ Vinland ” .

Piri Reis Weltkarte x

Er war mit Sicherheit im Besitz von fremdländischen Karten. Auch wurde auf dem amerikanischen Kontinent das Grab eines Ritters gefunden. Wie er dorthin gelangte, ist und bleibt ein Rätsel. Seltsame Inselwelten finden wir auch in der Literatur. Jules Verne berichtet uns von seiner “ Geheimnisvollen Insel ” , die uns in der Tat seltsam scheint und von Rätseln umgeben ist. Die Illustration von “ Mystery Island “ durch Jules Férat ist Oak Island sehr ähnlich. Im Sommer 1795 ruderte der 20 jährige Daniel Mc Ginnes zur Eicheninsel. Im dunklen Eichenwald der Insel sollte es spucken und es waren doch hin und weder seltsame  Lichter zu sehen. Er entdeckte bei seinem Rundgang eine runde Vertiefung von etwa drei Meter im Durchmesser. Man sagt, daß er auch verrottete Seile gefunden habe und merkwürdige Äste oder Baumstämme mit Einkerbungen. Diese Redereihen konnten aber nicht bestätigt werden. Mc Ginnes kam der Gedanke, daß jemand hier wohl etwas vergraben hätte. In früheren Jahren gab es in dieser Gegend zahlreiche Piraten und so beschloß er, sich der Sache anzunehmen. Am folgenden Tag kam er mit seinen beiden Kumpanen John Smith und Anthony Vaughan zum Ort des Geschehens und war davon überzeugt, bis zum Abend hier an der Stelle  etwas Interessantes ausbuddeln zu können.   

Die drei jungen Männer machten sich ans Werk und stießen bereits in einer Tiefe von 1,20 Meter auf eine Schicht Schieferplatten. Auf Oak Island gibt es keinen Schiefer und so bestätigte sich die Vermutung auf etwas im Erdreich verborgenem. Eifrig gruben sie weiter und trafen in drei Metern Tiefe auf eine Schicht ordentlich verlegten Eichenholzstämmen, die in den Seitenwänden und in sich miteinander fest verankert waren. Die Schaufelarbeit gestaltete sich recht schwierig, da der Lehmboden nicht einfach auszuheben war. Nun, in sechs Metern Tiefe stießen Sie erneut auf eine Schicht Holzstämmen, die genauso fachmännisch verlegt worden waren, wie die erste Holzschicht. Voller Tatendrang hofften die drei Burschen nun endlich etwas zu finden. Sie glaubten inzwischen fest an einen Piratenschatz. In dieser Tiefe war ein weiterkommen kaum noch möglich. Man brauchte Hilfsmittel, Gerätschaften und letztlich mußten auch die Wände gestützt werden. Trotzdem arbeiteten sich die Schatzsucher bis auf eine weitere Schicht Eichenholzstämme in etwa neun Metern Tiefe vor. Hier war nun erstmal Feierabend und in der Abenddämmerung hallte ihnen schon mal der“ Fluch von Oak Island “ entgegen. Neun Jahre sollten vergehen, ehe die Schatzsuche fortgesetzt werden konnte. John Smith hatte inzwischen auf Oak Island das Gelände mit der Grube gekauft und sich ein Häuschen gebaut. Im Jahre 1804 gründeten die drei Schatzsucher mit Simeon Lynds, einem Verwandten von Anthony Vaughan, die“ OnslowCompany” und begannen mit Zuversicht in dem alten Schacht weiter zu graben. Bei der Entfernung der dritten Holzschicht stellten sie fest, das diese Schicht mit einer Lage Holzkohle bedeckt war. Diese Eichenholzschicht war auch mit eine Art von Kitt und Kokosfasern abgedichtet worden. Auch die bald zutage kommende vierte Holzbohlenschicht war mit einem bläulichen, kittähnlichen Lehm abgedichtet. Mit Kokosfasern polstete man damals zerbrechliche Fracht in den Laderäumen der Schiffe ab.

Skálholtkarte-Vinland x
Mystery Island x

Nun dachten die Ausgräber erstmal an “ Sir Francis Drake” , der einst nach Neuschottland gesegelt sein soll. Beflügelt vom Schatz des Sir Francis Drake gruben die Männer weiter und weiter. Alle drei Meter legten sie eine weitere Eichenholzschicht frei. In etwa 27 Meter Tiefe fanden sie endlich eine große lehmverschmierte Schieferplatte. Sie war fünf Zentimeter dick und etwa 60 mal 30 Zentimeter groß. Auf der Oberfläche, so hieß es, waren seltsame Schriftzeichen eingestanzt. Die Entdecker glaubten an eine geheime Botschaft und für sie war der Fall klar: Das Ziel rückt näher.

Oak Island I x
Oak Island-Die Schatzgrube x

Die Entzifferung der Schriftzeichen oder auch Ritzungen gestaltete sich äußerst schwer. Darum wurde die Platte erstmal zur Seite gelegt und  mit neuer Energie und Kraft weitergegraben. John Smith baute die Tafel später in seine Kaminwand ein und von dort verschwand sie irgendwann bei Renovierungsarbeiten, ohne jede Spur zu hinterlassen. Diejenigen, die den Stein gesehen hatten, versuchten später, noch zu Lebzeiten, die Ritzungen zu rekonstruieren. Ein Universitätsprofessor machte sich daran, die Zeichen in einen verständlichen Satz umzuformen. Die Tafel könnte Hinweise auf den Schatz oder auch eine Warnung enthalten. Es heißt, daß erst sieben Schatzsucher sterben müßten, bevor Oak Island sein Geheimnis preisgäbe. Nun, bis heute wird geglaubt, daß die Schieferplatte folgende Botschaft enthielt: “ Vierzig Fuß  unterhalb dieser Schieferplatte sind zwei Millionen Pfund vergraben” . Unter dem Stein befand sich aber wieder ein Holzbohlenteppich. Da es schon Abend war, stachen die Ausgräber nur noch mal mit einem Eisenstab in die Tiefe. Nach zweieinhalb Meter stießen sie auf einen merklichen Widerstand. Das müßte der Schatz sein.

Am nächsten Tag wollte man endlich am Ziel sein. Doch als die Arbeiter zum Schacht zurückkehrten, gab es eine böse Überraschung. Das tiefe, dunkle Loch war bis zur Mark von 18 Meter voll Wasser gelaufen. Mit der ganzen Buddelei befanden sich die Schatzsucher ohnehin bereits lange neun Meter unter dem Meeresspiegel. Die komplizierte Mechanik  der Versiegelung des Schachtes war den Arbeitern nicht bekannt. Die Bohlentechnik bewirkte ein Gegendruck, die nun langsam in sich zusammenfiel. Die wasserführenden Querschächte lagen im Verborgenen und waren somit für die Schatzräuber nicht sichtbar. Mit Wassereimer und auch mit einer Pumpe gelang es so nicht, die Grube zu entwässern.

Oak Island-Schieferplattenritzung x
Oak Island-Schriftzeichen Schieferplatte x

Der Winter stand vor der Tür und die Arbeiten wurden vorerst eingestellt. Im kommenden Jahr gruben die Männer einen Parallelschacht in den Boden. Diese Grube wurde sechs Meter tiefer ins Erdreich getrieben, um dann mittels eines Verbindungskanals den Hauptschacht zu entleeren. Doch der Versuch schlug fehl. Innerhalb einer Stunde war auch der Entlastungsschacht zum vollwertigen Brunnen herangereift. Das Wasser im Ursprungsschacht blieb mehr als konstant und so war die ganze Anstrengung vollkommen umsonst gewesen. Die Onslow Company war Pleite und mußte die Arbeiten einstellen. Daniel Mc Ginnes kaufte nun ebenfalls ein Grundstück auf  Oak Island und baute sich auch erstmal ein Haus. Vierzig Jahre zogen ins Land und von den ursprünglichen Entdeckern lebte nur noch Anthony Vaughan. Der 60 jährige Schatzsucher machte sich nun mit der “ Truro Company”  erneut ans Werk.

Die Schatzinsel-Schatzkarte x

Robert Louis Stevenson: Die Schatzinsel

Die Schatzinsel-Schatztruhe x

Die Truro Company rückte mit für die damalige Zeit modernstem Gerät an. Zunächst schien es so, als ob die Grube frei von Wasser wäre. Doch wie später der Schutt bis auf einer Tiefe von 26 Meter beseitigt war, stieg der Wasserpegel erneut an. Versuche den Schacht leer zu pumpen, schlugen fehl. Der Einsatz eines neu entwickelten Löffelbohrers brachte neben Kokosfasern auch ein paar Metall- und Holzsplitter hervor. Schließlich traf der Bohrer nach etwa 30 Metern wieder auf eine Lage von Holzbohlen. Diese Ebene war vor 40 Jahren von der damaligen Expedition mit einer Eisenstange angebohrt worden. Auch jetzt glaubten die Männer, da seien die Truhen mit dem Schatz verborgen und von ihrem Reichtum trennen sie noch etwas Erde und viel Wasser. Bei den Arbeiten stürzte nun ein Mann ins Grubenwasser und erst jetzt erkannten die Ausgräber, daß das Wasser salzig war und das Wasser sich mit den Gezeiten anhob und absenkte. Daraufhin untersuchte die Mannschaft erstmal die Küstenlinie der Insel. Man stellte fest, daß an der Ostküste auf einer beachtlichen Breite, direkt über der Ebbemarke, Wasser hervorsickerte. Der Uferabschnitt wurde nun genauer beäugelt und die Arbeiter bemerkten, daß fast der gesamte Küstenabschnitt künstlich hergerichtet worden war. Sie legten unter dem Sand  eine fünf  Zentimeter dicke Matte aus Kokosfasern frei, die auf eine Steinschicht gelegt war.  

Unter der Steinschicht entdeckten die Männer fünf kastenförmige Kanäle mit einem leichten Gefälle zum Ufer hin. Die etwa 20 Zentimeter durchmessenden Tunnel mündeten in einem Hauptkanal, in der bei Flut das Meerwasser hindurch schoß und wahrscheinlich durch einen unterirdischen Stollen bis zur Schatzgrube floss. Die Anlage war aus sorgfältig bearbeiteten Steinen errichtet und war bestimmt nicht das Werk von Piraten. Um ungestört graben und mauern zu können, hatten die Baumeister wohl einen Fangdamm gebaut. Nachdem die Anlage fertig und der Schatz verstaut war, wurde die Grube mit massiven und kittartigem Lehm abgedichteten Holzbohlenlagen versiegelt. Diese Technik bildete eine Art von Vakuumverschluss und verhinderte das Eindringen von Wasser. Der Druck wurde natürlich nur so lange aufrecht erhalten, als bis das die Schatzjäger das System nicht aus dem Gleichgewicht brachten. Was sollte das Ganze überhaupt bedeuten. Handelte es sich wirklich um einen vergrabenen Schatz! Um eine Kiste mit Gold und Silber zu verstecken, war der Aufwand doch viel zu gr0ß. Dort unten in dem Schlund der Hölle wartete eher das Grauen und somit das Ende aller Dinge. Die Truro Company entschloß sich trotzdem, nun ebenfalls einen Damm zu errichten. Doch als der Damm fast fertig war, wurde er in einer einzigen Nacht von der stürmischen See weggespült und die ganz Schinderei war umsonst gewesen.

Die Schatzinsel-Schatzkarte (1883) x

Nun wollte man einen weiteren Schacht in die Tiefe treiben. Dieser Schacht sollte den Hauptkanal treffen, um so die Wasserzufuhr zu stoppen. Doch auch dieser Plan mißlang, weil die Erbauer wahrscheinlich den Wasserkanal  nicht in gerader Linie errichtet hatten. Die Arbeiter waren bereits bis 22 Meter in die Tiefe vorgedrungen und wieder alles im Eimer. Mit neuem Mut trieb die Company, etwa fünf Meter von der Schatzgrube entfernt, noch einen Schacht in den Boden. Die Arbeiter erreichten beachtliche 36 Meter Tiefe und arbeiteten sich nun schräg nach oben zur Schatzgrube vor. Irgendwie kam es zu einer Explosion und der größte Teil des neuen Parallelschachtes stürzte ein. Die Gelder waren nun endgültig aufgebraucht und die Truro Company mußte aufgeben. Dies im Jahre 1854 und Oak Island  sollte sein Geheimnis auch in den folgenden Jahren nicht preisgeben. Doch das Tor ins Jenseits war inzwischen weit geöffnet worden.

Der letzte Kreuzzug und der heilige Gral x

Die “ Oak Island Association” versuchte um 1861 mit insgesamt 30 Pferden eine Pumpe zu betreiben, um so das Wasser aus der Grube zu bekommen. Zwei Jahre später wurde eine dampfbetriebene Pumpe eingesetzt. Dabei kam es zu einer Kesselexplosion und ein Arbeiter wurde vom heißen Wasser verbrüht. Der Mann starb aufgrund der schweren Verletzungen und war somit das erste Opfer der unheimlichen Schatzsuche.

Die Gruppe der Schatzsucher wuchs auf 64 Männer und 33 Pferden an und verkörperte so das bisher größte Unternehmen auf  Oak Island. Die Arbeiter trieben weitere Schächte in den Boden, die jedoch alle voll Wasser liefen. Daher wurde beschlossen, die Flutkanäle am Strand  mit Lehm zu füllen. Doch die Kraft des Wassers spülte den Lehm wieder fort und der Plan war gescheitert. Wieder wurde ein neuer Parallelschacht gegraben. Diesmal gelang es, den Wasserspiegel bis auf 30 Meter abzusenken und durch den mittlerweile neunten Schacht in die Hauptgrube vorzudringen. Doch gefunden wurden nur ein paar Holzreste und einige herabgefallene Werkzeuge. Die Oak Island Association gab auf und die “ Oak Island Eldorado Company” machte weiter. Diese Company ließ einen 90 Meter langen und dreieinhalb Meter hohen Fangdamm bauen. Die Gruppe wollte erstmal herausfinden, in welcher Höhe der Flutkanal auf die Schatzgrube traf. Es gelang das Wasser in der Grube bis auf 33 Meter abzusenken. Und tatsächlich wurde die Öffnung des Kanals freigelegt. Die Arbeiter trafen unten in der Grube sehr viel Schlamm an und alles deutete darauf hin, daß es hier mehrere Hohlräume geben könnte. Wahrscheinlich mit Wasser gefüllt, wo der angebliche Schatz vermutlich hingerutscht war. Also wurden weitere Gruben und Tunnel gegraben. Neue Erkenntnisse blieben aus und daher wurde die Grube nunmehr“ Money Pit” (Geldloch) genannt. Viele Leute hatten bereits nach dem vermeintlichen Schatz gesucht und ihr ganzes Geld verloren. Die Verzweiflung vor dem “ Nichts” zu stehen nimmt schnell Gestalt an und es ist kaum möglich eine begonnene Suche nun abzubrechen. Ein Schatz war so nicht mehr zu finden und die Eldorado Company löste sich im Jahre 1867 auf. Der Fangdamm war inzwischen ohnehin vom Meer wieder verschlungen worden. 

Piratenschatz x

Fast einhundert Jahre nach Daniel Mc Ginnes begann ein Mann namens Frederick Blair mit der Suche. Mit neue Bergbautechniken versuchte er den Weg zu dem sagenhaften Versteck freizumachen und ließ auf der Insel zahlreiche Sprengungen durchführen. Die Explosionen ließen das Wasser in der Grube aufschäumen und sprudeln. Blair hoffte auf diese Weise, den unterirdischen Flutungskanal empfindlich zu treffen und lahmzulegen. Im Verlauf der Ausschachtungsarbeiten kam es hier nun zu einem zweiten tödlichen Unfall. Während ein Arbeiter in einem Korb nach oben gezogen wurde, riß das Seil und der Mann stürzte in die Tiefe. Er zog sich so schwere Verletzungen zu, daß er noch in der Grube verstarb. Fortan sprach man in der Tat vom “ Fluch von Oak Island ” . Der Wasserdruck hatte sich durch die Explosionen soweit verringert, daß man den Schacht bis zu 30 Meter Tiefe leer pumpen konnte. Dort wurde eine Plattform errichtet, von der aus nun weiter gebohrt werden konnte. Bei 36 Meter stießen die Schatzsucher auf Holz und bei 40 Meter Tiefe auf Eisen. In 47 Meter stieß der Bohrer auf ein sehr widerstandsfähiges, zementartiges Material.

Chemiker untersuchten eine Probe der zementartigen Substanz. Eine exakte Bestimmung aufgrund der Analyse konnten die Wissenschaftler nicht abgeben. Lediglich nach Erscheinungsbild und Zusammensetzung des Materials könnte es sich um von Menschen hergestelltem Zement handeln. Bei 52 Meter traf  der Bohrer dann wieder auf Metall. Diese Schicht konnte vom Bohrkopf nicht durchbrochen werden. Unvorstellbar, daß in dieser Tiefe  ein oder mehrere Kavernen geschaffen wurden. Was wurde hier eingelagert, daß niemand herankommen konnte. Die Bestätigung, daß es Hohlräume ohne Wassereinbruch gab, wurde durch ein Pergament bestätigt. Es war ein winziges Fragment, das an dem Bohrer klebte. Unter der Lupe wurde ein “ V ” (Vistors) sichtbar, geschrieben mit chinesischer Tinte und einem Federkiel.

Oak Island-Pergament x

Daraufhin vermutete man, daß kostbare historische Dokumente in der Schatzgrube versteckt wurden. Zudem wurden Spuren von Quecksilber gefunden. Manuskripte lassen sich mit Quecksilber konservieren. Sonst wäre das Quecksilber wohl durch verunreinigte Werkzeuge in die Grube gelangt, die man zuvor in den Goldminen benutzt hatte. Aber es gibt noch eine weitere Erklärung: In den altindischen Mythen ist von Vimanas (Himmelsbarken) die Rede, die durch Quecksilber angetrieben wurden.

Für die Schatzsucher allemal die ultimative Herausforderung weiter und tiefer zu graben. Frederick Blair kämpfte verbissen gegen die ständige Überflutung der Grube. Er hegte den Verdacht, daß das Wasser vielleicht noch über einen weiteren, bislang unentdeckten Flutungskanal einströmen könnte. Um seine Theorie zu überprüfen, gossen seine Leute im Jahre 1898 rote Farbe in den Schacht. Tatsächlich kam die rote Farbe wieder hervor, jedoch auf der anderen Seite der Insel. Das bedeutete, daß es noch einen weiteren viel tiefer gelegenen und deutlich längeren Flutkanal geben mußte. Im Jahr darauf wurden wichtige Arbeitsgeräte wegen der Zahlungsunfähigkeit  des Herrn Blair beschlagnahmt. Unter schwierigsten Bedingungen arbeitete er noch bis zum Jahre 1913 an seinem Projekt. Frederick Blair verbrachte insgesamt 60 Jahre seines Lebens auf  Oak Island. Schatzsucher kamen und gingen und so kam auch im Jahre 1909 der spätere US-Präsident Franklin D. Roosevelt mit einer Schatzsuchergruppe auf die Insel. Die Leitung übernahm der Ingenieur Henry Bowdoin aus New York. Er ließ den “ Money Pit” auspumpen, vom Schutt frei räumen und erneut eine Bohrung durchführen. Auch er stieß nun auf eine zementartige Substanz. Analysen zeigten jedoch, daß es sich diesmal um Kalk handelte. Bowdoin unternahm weitere Bohrungen und erreichte schließlich eine Tiefe von 50 Metern. Da er aber nichts fand, zogen die Geldgeber ihre Einlagen zurück und Bowdoin mußte enttäuscht aufgeben. Das ganze Erdreich war im Laufe der Zeit von zahlreichen Schächten und Tunneln durchlöchert, doch trotzte das phänomenale Versteck schon mehr als ein Jahrhundert allen Angriffen der Schatzsucher. Wenn auch: Irgendwann wird der Suchende auch etwas finden.

Nach 1918 trieb Mel Chappell den 21. Schacht in den Boden. Er glaubte, daß die Inka oder die Azteken die Anlage geschaffen hatten. Eine Legende erzählt von einer Inka-Stadt namens Tumbes, wo es Gold und Silber im Überfluß gab. Aus Furcht vor den Spaniern habe man die Schätze weggeschafft und versteckt. Chappell mußte 1931, finanziell ruiniert, aufgeben. Er kam aber 1950 nochmals nach Oak Island um Schürfrechte zu verpachten. Es rankten sich immer mehr Legenden um die sonst so einsame Insel. Von Gespenstern und von nächtlichen Geräuschen war die Rede. 

Oak Island-Freimaurerzeichen x
Oak Island-Schatzsuche x

Gilbert Hedden begann 1936 die Grube bis auf eine Tiefe von 50 Metern trockenzulegen. Der Erfolg blieb auch bei ihm aus. Doch entdeckten seine Leute auf der Insel einen seltsamen Stein. Auf dem Steinfragment befanden sich zwei eingeritzte Freimaurerzeichen: ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte und ein Kreuz. Dazu handelte es sich wahrscheinlich um ein Bruchstück aus einem größeren Objekt. Es waren nicht entzifferbare Buchstaben zu erkennen. Zudem wurde am Strand  ein Dreieck aus Steinen gefunden, das mit der Spitze genau auf den “ Money Pit”  zeigte.

Weitere Schächte wurden in den Boden getrieben, wobei bessere und mit Elektromotoren betriebene Bohrer eingesetzt werden konnten. So kam 1940 Edwin Hamilton auf  Oak Island an. Er ließ weitere Bohrungen ansetzen und fand bis 1946 weitere unterirdische Stollen in einer Tiefe von 60 Metern. Die Anzahl der Schächte hatte sich inzwischen auf 38 Stück erhöht. Die Chancen mit konventionelle Methoden noch etwas finden zu wollen, waren nahezu auf Null gesunken. Dennoch kamen weiterhin Abenteurer, wie der Texaner George Greene, der lediglich bei seinen Versuchen eine Tiefe von 33 Metern in der vermuteten Nähe des “ Money Pit” erreichte. Dies im Jahre 1955 und Tatsache war, daß die Lage des Originalschachtes nicht mehr eindeutig auszumachen war. Im Jahre 1960 kam Robert Restall  mit seiner ganzen Familie auf die Insel. Er war überzeugt davon, den Schatz finden und bergen zu können. Mit seiner Frau und seine beiden Söhne wohnte er in einer primitiven Hütte neben der vermeintlichen Schatzgrube. Doch der Traum war am 17. August 1965 zu Ende. Robert Restall, sein ältester Sohn und zwei Arbeiter verloren in einem Schacht durch ausströmendes Gas das Bewußtsein und ertranken. Sechs Menschenleben hatte jetzt der Fluch von Oak Island mit ins Jenseits genommen.

Ark of the Covenant x

Verbirgt sich die Bundeslade auf Oak Island

Doch es ging weiter und so baute nun der Erdölgeologe Robert Dunfield erstmal einen zweihundert Meter langen Damm zum Festland  hinüber. Um schweres Gerät zur Insel zur schaffen, war ein solcher Schritt notwendig geworden. In Folge wurde dann eine große, 45 Meter tiefe und 15 Meter durchmessende Grube ausgehoben. Gefunden wurden aber wieder nur verlorene Werkzeuge und Holzreste. Eine weitere Bohrung in der Umgebung stieß in 42 Meter Tiefe auf eine 14 Meter hohe, wassergefüllte Höhle. Das Ziel ganz Nahe, trieb er die Arbeiter mit schwerem Gerät und gewaltsamer Energie voran. Dabei zerstörte er die Flutkanäle und auch das steinerne Pfeildreieck nahe der Südküste von Oak Island. Ein Sinn in dem Treiben war nicht zu erkennen.

Nachdem er eingesehen hatte, daß er nichts finden konnte, gab er auf. Dunfield hinterließ ein Ort der unbegreiflichen Verwüstung. Dan Blankenship, ein Bauunternehmer aus Florida, kam 1965 mit dem kanadischen Geschäftsmann David Tobias zur sagenhaften Insel. Blankenship hatte bereits mit Dunfield erste Erfahrungen gesammelt und gründete nun selbst ein neues Schatzsucher-Konsortium. Er nannte sein Vorhaben “ Triton-Alliance” und holte weitere Geldgeber ins Boot. Blankenship war vom Schatzsucherfieber befallen und hatte bereits seinen gesamten Besitz verkauft, um auf die Schatzinsel zu ziehen. Im Bereich des mutmaßlichen Money Pits wurden Probebohrungen durchgeführt. Alle früheren Glücksritter hatten oberhalb des Grundgesteins in den Schichten, wo die Flutkanäle und eine Unzahl von Stollen lagen,gesucht. Blankenship wollte tief ins karbonatische Grundgestein vordringen und erreichte schließlich eine Tiefe von 60 Metern. Er wußte, daß Edwin Hamilten in dieser Tiefe bereits unterirdische Stollen und Höhlen entdeckt hatte. In den Hohlräumen fand Blankenship Holz-, Metall-, Zement- und sogar ein Porzellanfragment. Die Triton-Alliance führte erstmals eine Altersbestimmung der Artefakte durch. Das Holz stammte aus dem Jahre 1575 (+/- 85 Jahre) und das Zement aus dem 17. Jahrhundert. Doch die Ergebnisse konnten nicht als glaubwürdig angesehen werden.

Weitere Messungen ergaben nämlich phantastische Ergebnisse, welche sich auf  3100 Jahre nach Christus bezogen. Demnach hatten Zeitreisende den Schatz versteckt. Oak Island gab stetig neue Rätsel auf. Seismographische Untersuchungen ergaben, daß die gesamte Insel von Höhlen und Tunnel durchzogen ist. Nun wollte auch die Triton-Alliance einen Fangdamm errichten. Auch diesmal scheiterte das Vorhaben an der stürmischen See. Bei den Erdarbeiten entdeckten die Arbeiter eine seltsame, halbkreisförmige Rundholzkonstruktion. Die Fragezeichen mehrten sich.

Oak Island-Höhle x

Daher wollte Blankenship nun den zweiten, tieferen Flutungskanal auf der anderen Seite der Insel freilegen. Doch auch die Anstrengung scheiterte aufgrund des maßlosen schlechten Wetters. Dann wurde etwa 55 Meter vom vermuteten Money Pit entfernt eine neue Bohrung vorgenommen. So erreichten die Suchenden erstmals eine Tiefe von 70 Meter. Der Bohrer traf auf eine Höhle von etwas mehr als zwei Meter Höhe, die sich schnell mit Wasser füllte. Zur Höhle ließ Blankenship 1971 eine Untewasser-Filmkamera hinuntergleiten. Aus dem Filmmaterial entstanden sensationelle Fotos.

Oak Island-Foto I x

Rätselhafte Erscheinungen auf den Fotos von der Schatzinsel: Oak Island

Oak Island-Foto II x

Auf dem Grund der Höhle sind seltsame, unförmige Gegenstände und Objekte mit weichen, runden Umrissen zu sehen. Kleine, kastenförmige Teile mit verschiedene Strukturen sind von einer weißlichen Schicht überzogen und geben Rätsel auf. Blankenship glaubt, die Überreste menschlicher Körper entdeckt zu haben und sieht auch Ränder von Schatzkisten und Spitzhacken. Er wollte es genau wissen, ließ das Bohrloch erweitern und mit Metall auskleiden. So konnten Taucher durch das enge Rohr in die Höhle herabgelassen werden. Das Wasser war jedoch so trüb, der Boden so aufgewühlt, daß das Vorhaben nicht das gewünschte Ergebnis einbrachte. Auch Blankenship selbst versuchte der Sache auf den Grund zu gehen und ließ sich selbst hinunter. Doch es gelang ihm genausowenig, die seltsamen Artefakte aufzusuchen. In den Seiten der Metallröhre hatten die Schatzsucher Löcher geschnitten, um zu prüfen, ob es außerhalb des Bohrweges etwas zu bergen gab. Diese Öffnungen sollten Blankenship 1976 fast das Leben kosten. Sein Sohn, der den Flaschenzug mit der Rettungsleine bediente, konnte gerade noch den Funkhilferuf seines Vaters auffangen. Dan Blankenship packte die Angst in der 68 Zentimeter schmalen Röhre, als durch die Löcher Schlamm, Lehm, Erdreich und sogar Steine eindrangen und ihm die Luft zum Atmen nahm.

Über eine Länge von sieben Meter war die Verkleidung in nur zwei Minuten eingedrückt worden. Nur mit knapper Not war Blankenship dem Tod entkommen. Die dramatischen Ereignisse beeindruckten die Männer kaum. Der Schatz von Oak Island befand sich bestimmt in der Höhle am Grund des Bohrlochs und darum ging es nun erst richtig zur Sache. Die Schatzgrube wurde 1978 bis auf zweieinhalb Meter Durchmesser erweitert und bis zu einer Tiefe von 27 Metern mit aneinandergeschweißten Eisenbahnkesselwagen verkleidet. Darunter kleideten die Männer die Wände bis auf das Grundgestein mit einer 25 Zentimeter dicken Stahlbetonschicht aus. So gesichert war nun der Weg zur Erforschung der Höhle frei. Doch bei weiteren Bohrungen brach der Bohrer ab und verkeilte sich in den Schacht, daß ein weiteres Vordringen nicht mehr möglich war. Zudem füllte sich das Bohrloch rasch mit Wasser. Die gewaltige Wassermenge konnte nicht mehr abgepumpt werden. Wieder waren Unsummen von Geld aus dem Fenster geworfen und keiner hatte das Unheil zu verhindern vermocht. Durch den Tunnelblick hatten die Leute ihr Umfeld kaum noch wahrgenommen. So verwundert es nicht, daß die Triton-Alliance heimlich unerwartete Konkurrenz bekam. Es handelte sich dabei um einen anderen Schatzsucher, der bereits von seiner Ankunft ein Stück Land auf Oak Island erstanden hatte. Fred Nolan, hieß der Ankömmling, der die Graberei für reine Zeitverschwendung hielt. Das Geheimnis von Oak sland lag natürlich auf seinem Grund und Boden. Der gelernte Landvermesser suchte in seinen Bemühungen eher den archäologischen Ansatz.

Santa Maria del Popolo x

Siehe in den Brunnen und erkenne die Tierkreiszeichen im Sternenhimmel.

Santa Maria del Popolo-Dämonenloch x

Es dauerte mehrere Jahre, bis er nach sorgfältigen Untersuchungen zum Schluß kam, daß es auf der Insel auffällige Gesteinsformationen gibt. Nolan bezog sich dabei besonders auf die vier großen Granitblöcke, die etwa ein Gewicht von 10 Tonnen aufwiesen und so platziert waren, daß sie in gedachten Verbindungslinien ein riesiges Kreuz darstellten. Das Kreuz war mit einer Länge von 24 Meter und einer Breite von 108 Meter in Nordwest/Südwest-Richtung angelegt und im Kreuzmittelpunkt lag zur allgemeinen Verwunderung auch noch ein großer Sandstein. Außerdem fand Nolan an der Südküste ein Dreieck aus Stein, das wie ein Pfeil direkt zur Schatzgrube ausgerichtet war. Kreuz und Dreieck könnten von den Freimaurern stammen. Das Dreieck stand bei vielen Völkern des Altertums als Symbol für die Göttlichkeit. So auch bei den Freimaurern, die einst die Kathedralen in Europa bauten. Das von Gilbert Hedden gefundene Fragment mit dem Freimaurerzeichen ist ein eindeutiger Hinweiß auf die ehemalige Anwesenheit der Bruderschaft. Der Punkt innerhalb des Kreises stellt den neuen Eingeweihten dar. Der Kreis selbst zeigt die Grenzen, die Einschränkungen, denen er sich als Freimaurer sein Leben lang unterwerfen muß. Tatsächlich gehörten viele Männer, die hier eine Schatzsuche finanzierten, einer Freimaurerloge an. Zwischen Nolan und Blankenship kam es schnell Streit. Zwei Schatzsucher, nur ein Schatz und niemand möchte teilen. Im Jahre 1983 kam es zum Rechtsstreit um das Wegerecht zwischen den beiden Parteien. Blankenship  verweigerte Nolan den Damm zur Insel zu benutzen. Unbeeindruckt vom ständigen Ärger wendete sich die Triton-Alliance 1987 mit einem spektakulären Plan an die Öffentlichkeit. Die Radikallösung sah vor, eine gigantische Grube von 30 Meter Durchmesser zu schaffen, die alle früheren Schächte einschloß.

Das Riesenloch  “ Big Dig“  sollte mit einem Stahlmantel versehen, bis auf das Grundgestein, realisiert werden. Man müsse 28000 Kubikmeter Erde abtragen und mit modernsten Hochdruckpumpen das Wasser absaugen. Das ganze Unternehmen würde 10 Millionen Dollar kosten. Um sich soviel Geld zu beschaffen, ging die Triton-Alliance erstmal an die Börse. Hier schlummert bis heute die Hoffnung auf ein Geldsegen und es soll ja, ab und zu, auch mal ein Wunder geschehen. Fred Nolan und Dan Blankenship verweigern jedes Interview und üben sich weiter in ihrem erbitterten Streit um Oak Island. Nicht ein Cent hat sich bisher für die unzähligen Schatzsucher ausgezahlt. Trotzdem werden noch viele Glücksritter den Weg nach Oak Island finden. Alle hundert Jahre steigt der Meeresspiegel um ungefähr dreißig Zentimeter an.

Oak Island-The Big Dig x

Einige Forscher gehen davon aus, daß eventuelle alte Eingänge zur unterirdischen Anlage heute überspült sind, oder noch ein bisher unentdecktes Tunnelsystem unter dem Meeresboden verläuft. Die Wissenschaftler des “Bedford Institute of Oceanography” befuhren 1996 mit ihrem Forschungsschiff  “ The Plover” das Gewässer um Oak Island. Durch den sogenannten Mehrstrahltranducers konnten die Forscher den Meeresboden sehr genau abtasten und dreidimensionale Bilder herstellen. An der Südküste wurde ein langgezogener tiefer Graben entdeckt, der hier irgendwann von Menschenhand angelegt worden war. Sein Verlauf zeigt genau auf den Standort des einst gefundenen Dreiecks auf  Oak  Island. Über 200 Jahre wird  inzwischen auf  Oak Island gebuddelt und ohne jeden Erfolg. In der Tiefe des Urgesteins liegt ein Geheimnis verborgen, daß niemals wieder an die Oberfläche gelangen sollte. Diese Büchse der Pandora bleibt für immer verschlossen. Gut, denn sonst würde das Unheil, Tod und Verderben über die Menschheit hereinbrechen. Chrétien de Troyes schriebt zwischen 1164 und 1173 den “ Lancelot“. Ab 1174 befaßte er sich mit dem Parzival-Epos, die er bis zu seinem Tode im Jahre 1190 nicht mehr fertigstellen konnte. Sein“ Conte del Graal “ bricht mitten in einer Frage ab. Die Handlung ist Geheimnisvoll und und voller Rätsel, die sich im Nebel der Gezeiten verflüchtigen. Was uns an der Schatzsuche in Rennes-le-Château und auf  Oak Island bleibt, ist eine spirituelle Erinnerung, die uns von Chrétien de Troyes überliefert wurde und unser Leben von der Steinzeit über das Mittelalter bis in Ewigkeit bestimmen wird:

Eine schöne, edle und wohlgeschmückte Jungfrau, die mit den Knappen hereintrat, hielt einen Gral zwischen ihren beiden Händen. Als sie mit dem Grale, den sie trug, eingetreten war, da kam damit ein großer Glanz herein, daß die Kerzen ihre Helligkeit ebenso verloren wie die Sterne, wenn die Sonne oder der Mond aufgeht... Der Gral, der vorausging, war aus reinem, feinem Golde. Kostbare Steine der verschiedensten Art waren an dem Grale, der reichsten und teuersten und kostbarsten, die es im Meer oder in der Erde gibt: Die Steine am Gral übertrafen ohne Zweifel alle anderen Steine.

Illuminaten-Orden x
Graveyard-Aultachruine I x

Die Druiden trugen den Gral, die Krone der Wahrheit, Erkenntnis und den Stein der Weisen. Der mystische Edelstein, der dem abtrünnigen Luzifer bei seinem Kampf mit den Engeln Gottes aus der Krone des Lichts zur Erde gefallen ist. Die Spruchdichtung des Mittelalters teilt uns im sogernannten “ Sängerkrieg auf der Wartburg”  aus dem 13 Jahrhundert, in der “ Strophe 143”  erstaunliches mit:

Soll ich die Krone bringen für, die von 60000 Engeln gemacht worden ist? Die wollten Gott aus dem Himmelreich verdrängen. Sie! Luzifer, da war sie deine. Wenn es noch weise Meisterpfaffen gibt, dann wissen sie wohl, daß ich die Wahrheit singe. Sankt Michael sah Gottes Zorn, gequält von diesem Übermut. Er brach Luzifer die Krone vom Haupt, so daß ein Stein heraussprang, der auf Erden Parzivals Stein wurde. Den Stein, der aus der Krone sprang, den fand, der mit hohem Preis nach Würde rang.

Der Sängerkrieg auf der Wartburg I x

Graf Egon Bernhard Ulferts von Kiensborg-Gilst

Graf von Schwarzburg

Mitglied der Deutschen Burgenvereinigung  

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